Jahrestage am 12. März 2009

Vor 100 Jahren…
…wird der Boxer Gustave Roth, auch Gustaaf Scillie, in Antwerpen (Flandern, Belgien) geboren. Der Linksausleger gewinnt 1929 die EM im Weltergewicht. Nach zwölf Titelverteidigungen verliert er den Titel an Adrien Anneet (BEL), nachdem er wegen eines Kopfstoßes disqualifiziert wird (1932). Im folgenden Jahr holt sich der Belgier die EM im Mittelgewicht, den er nach elf Monaten wieder verliert. 1936 gewinnt Roth den WM-Titel im Halbschwergewicht, 1939 verliert er diesen in Berlin an Adolf Heuser (D) in seinem letzten internationalen Titelkampf. Insgesamt absolviert der Belgier 137 Kämpfe, davon gewinnt er 113 (25 K.-O.) und verliert (11 (2 K.-O.). Gustave Roth stirbt am 14. September 1982 im Alter von 73 Jahren.

Vor 60 Jahren…
…wird die Turnerin Natalja Alexandrowna Kutschinskaja (engl.: Natalia Alexandrovna Kuchinskaya) in Sankt Petersburg (Nordwestrussland, Russland/UdSSR) geboren. 1966 gewinnt die 17-Jährige drei WM-Goldmedaillen (Boden, Schwebebalken, Stufenbarren) in Dortmund, sowie Mehrkampf- und Team-Silber. Zwei Jahre später holt sie in Mexiko City zwei olympische Goldmedaillen (Schwebebalken, Team) und Bronze im Mehrkampf. 2006 wird Natalja Kutschinskaja in die Internationale Hall of Fame der Turner aufgenommen.

…wird der Schachspieler Juri Sergejewitsch Balaschow (engl.: Yuri Sergeyevich Balashov) in Schadrinsk (Ural, Russland/UdSSR) geboren. 1970 wird der Sowjetrusse zum Internationalen Meister ernannt, 1973 folgt der Titel des Großmeisters. 1976 erreicht er bei den UdSSR-Meisterschaften Rang zwei hinter Anatoli Karpow. 1980 gehört Balaschow zur sowjetischen Mannschaft bei der Schacholympiade in Valletta und gewinnt mit dem Team und als bester Ersatzspieler (7,5 Punkte aus 10 Partien) jeweils die Goldmedaille. Er fungiert auch als Sekundant, unter anderem für Karpow und Boris Spasski gegen Bobby Fischer 1992.

Vor 50 Jahren…
…wird der Rennrodler Michael Walter in Pirna (Sachsen, Deutschland/DDR) geboren. Im Einsitzer gewinnt er 1985 WM-Gold in Oberhof (D), im Jahr zuvor gewinnt der DDR-Athlet den Gesamtweltcup. Bei Olympischen Spielen hat Walter kein Glück: 1984 in Sarajevo wird er nur Vierter und erreicht damit seine schlechteste Saisonplatzierung, 1988 landet der Rodler auf Rang fünf.

Vor 40 Jahren…
…stirbt der Leichtathlet Fernand Gonder, „Le Casse-cou“ („Der Draufgänger“), im Alter von 85 Jahren (geboren am 12. Juni 1883 in Bordeaux, Aquitaine, Frankreich). Der Stabhochspringer stellt 1904 den Weltrekord von 3,69 Metern ein, 1905 verbessert er die Bestmarke auf 3,74. 1906 gewinnt der Franzose bei den Olympischen Zwischenspielen Gold, 1912 bei den Spielen in Stockholm verpasst er als 15. das Finale knapp.

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