Jahrestage am 02. April 2009

Vor 140 Jahren…
…wird der Baseballspieler und -trainer Hughie Jennings, eigentlich Hugh Ambrose Jennings in Pittston (Pennsylvania, USA) geboren. Der Shortstop spielt unter anderem in der National League bei den Baltimore Orioles (3x Meister 1894-1896) und in der MLB für die Brooklyn Superbas (heute L. A. Dodgers; 2x NL-Meister 1899, 1900). Wegen einer Armverletzung muss der US-Amerikaner seine aktive Karriere jedoch beenden. Als Manager übernimmt er bei den Detroit Tigers (3x American-League-Meister 1907-1909) und den New York Giants (heute San Francisco; NL-Champion 1924) die sportliche Leitung. Nach der Saison 1925 erleidet Jennings einen Nervenzusammenbruch und zieht sich zurück, 1945 wird er als Spieler in die Hall of Fame aufgenommen. Hugh Ambrose Jennings stirbt am 1. Februar 1928 in Scranton (Pennsylvania) im Alter von 58 Jahren an Meningitis.

Vor 130 Jahren…
…stirbt der Schachspieler Carl Theodor Göring in Eisenach (Thüringen, Deutschland) im Alter von 37 Jahren durch Selbstmord (geboren 28. April 1841 in Brüheim, Thüringen). Der nationale Schachmeister hat seine Hochzeit Anfang der 1870er-Jahre, mit seiner besten historischen ELO-Zahl rangiert der studierte Philosoph auf Rang 15 der Weltrangliste, seine beste Platzierung ist Rang zwölf (September 1871, Jänner 1872). Danach erkrankt der Deutsche an Rheuma, verfällt in Depressionen, die Göring in den Suizid treiben. Nach ihm ist das Göring-Gambit in der Schottischen Partie benannt.

Vor 125 Jahren…
…wird der Fußballspieler Dolf Kessler, auch Dolph Kessler, eigentlich Geldolph Adriaan Kessler, in Batavia (heute Jakarta/Indonesien) geboren. Der Mittelfeldspieler kickt beim dominierenden niederländischen Klub zur Jahrhundertwende, dem HVV Den Haag (mindestens 2x Meister 1901, 1902). Außerdem absolviert er drei Länderspiele für die Niederlande – alle gegen Belgien. Dolf Kessler stirbt am 21. August 1942 im Alter von 58 Jahren.

Vor 90 Jahren…
…wird der Leichtathlet Delfo Cabrera Gómez in Armstrong (Provinz Santa Fe, Argentinien) geboren. Der Langstreckenläufer gewinnt bei den Olympischen Spielen 1948 Gold im Marathon, 1952 gewinnt er bei den Panamerikanischen Spielen. Delfo Cabrera Gómez stirbt am 2. August 1981 in der Nähe von Buenos Aires bei einem Autounfall.

Vor 70 Jahren…
…wird der Fußballspieler Oscar Lopez Vazquez geboren. Der Verteidiger spielt unter anderem für Once Caldas und Deportivo Cali. Er nimmt mit Kolumbien an der WM-Endrunde 1962 in Chile teil (Aus in der Vorrunde, Lopez spielt alle drei Partien durch).

Vor 60 Jahren…
…wird der Eishockeyspieler Wladimir Lutschenko, eigentlich Wladimir Jakowlewitsch Lutschenko, auch Vladimir Yakovlevich Lutchenko, in Ramenskoje (Zentralrussland, Russland/UdSSR) geboren. Der Verteidiger spielt während seiner gesamten Karriere von 1966 bis 1981 für ZSKA Moskau (12x Europacupsieger, 7x Meister, 6x Cupsieger) und absolviert 281 Länderspiele (34 Tore) für die Sowjetunion (2x Olympiagold 1972, 1976; 8x Weltmeister). 1976 in Innsbruck war Lutschenko beim 16:3-Sieg der Sbornaja gegen Österreich dabei.

…wird der Bobfahrer Horst Schönau in Waltershausen (Thüringen, Deutschland/DDR) geboren. Er wird 1978 in Lake Placid Weltmeister im Vierer und zuvor Europameister im Zweier. Es folgen Olympiabronze im Vierer, WM-Silber und -Bronze, 2x EM-Silber und 2x EM-Bronze.

…stirbt in Mailand (Lombardei, Italien) der Radrennfahrer Carlo Galetti im Alter von 66 Jahren (geboren am 26. August 1882 in Corsico, Lombardei). Der Straßenspezialist gewinnt dreimal den Giro d’Italia (1910, 1911, 1912), sowie sechs Etappen. Bei der Tour de France geht der Italiener dreimal an den Start, erreicht aber nie das Ziel.

Vor 50 Jahren…
…wird der Autorennfahrer Juha Kankkunen, eigentlich Juha Matti Pellervo Kankkunen in Laukaa (Westfinnland, Finnland) geboren. Der Rallyepirot wird viermal Weltmeister (1986 Peugeot, 1987, 1991 jeweils Lancia, 1993 Toyota) und gewinnt insgesamt 23 WM-Rallyes (4x Australien, 3x RAC-Rallye). 1993 wird der Finne in seiner Heimat zum Sportler des Jahres gewählt, 2002 beendet Kankkunen seine Karriere.

…wird der Fußballspieler und -trainer Badou Zaki, eigentlich Ezzaiki Badou, in Sidi Kacem (Gharb-Chrarda-Béni Hsen, Marokko) geboren. Der Torhüter spielt unter anderem für Wydad Casablanca (MAR; 2x Meister 1979, 1986; Pokalsieg 1979, 1981; Afrikas Fußballer des Jahres 1986) und RCD Mallorca (SPA; Cupfinale 1991). Der Marokkaner spielt bis 1992 im Nationalteam und nimmt als Nummer eins an der WM-Endrunde 1986 in Mexiko teil (Achtelfinale 0:1 gegen Deutschland). Ab 1993 arbeitet Zaki als Trainer und übernimmt unter anderem die Agenden bei Wydad Casablanca (CAF-Cup 1999; Cupsieg 1999), von 2002 bis 2005 übernimmt er das Amt des marokkanischen Nationaltrainers (Afrikameister 2004).

…wird der Leichtathlet Gelindo Bordin in Longare bei Vicenza (Venetien, Italien) geboren. Der Langstreckler gewinnt 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul Gold im Marathon. Weitere Erfolge des Italieners: 2x EM-Gold (1986, 1990), WM-Bronze (1987), Sieg beim Boston-Marathon 1990 in persönliche Bestzeit (2:08:19).

…wird der Schwimmer Brian Goodell, eigentlich Brian Stuart Goodell, in Stockton (Kalifornien, USA) geboren. Der Freistil-Spezialist gewinnt bei den Olympischen Spielen 1976 Gold über die 400 und 1500 Meter. Weitere Erfolge des US-Amerikaners: 3x Gold bei den PanAmerican Games 1979, WM-Silber 1975. Er hält Ende der 1970er-Jahre die Weltrekorde über seine Lieblingsstrecken, 1986 wird Goodell in die Internationale Swimming Hall of Fame aufgenommen.

…wird der Fußballspieler John Lauridsen, eigentlich John Mikkelsen Lauridsen in Ribe (Süddänemark) geboren. Der Mittelfeldakteur spielt unter anderem für Esbjerg FB (DK; Meister 1979) und Espanyol Barcelona (Uefa-Cup-Finalist 1988). Er absolviert 27 Länderspiele (3 Tore) für Dänemark und nimmt an der EM 1984 in Frankreich teil, als die Dänen im Halbfinale gegen Spanien erst im Elfmeterschießen ausscheiden (4:5).

Vor 30 Jahren…
…stirbt in Stuttgart (Baden-Württemberg, Deutschland) der Schwimmer Erich Rademacher, kurz Ete, im Alter von 7 Jahren (geboren am 9. Juni 1901 in Magdeburg, Sachsen-Anhalt). Der Brustspezialist gewinnt bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam Gold im Wasserball. Weitere Erfolge des Deutschen: Olympiasilber 1928 (200 Meter Brust) und 1932 (Wasserball), EM-Gold 1926 (200 Meter Brust). Er stellt von 1920 bis 1927 zehn Weltrekorde auf, darf jedoch bis 1928 als Folge des Ersten Weltkriegs nicht an Olympia teilnehmen. 1972 wird Rademacher in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.

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