Jahrestage am 25. April 2009

Vor 90 Jahren…
…wird der Eisschnellläufer Finn Helgesen in Drammen (Buskerud, Norwegen) geboren. Der Sprintspezialist gewinnt 1948 bei den Olympischen Spielen in St. Moritz über die 500 Meter die Goldmedaille. Vier Jahre später in seiner Heimat Oslo verpasst er über die selbe Strecke nur knapp eine Medaille. Der Norweger, der die gleiche Zeit wie die Drittplazierten Gordon Audley und Arne Johansen (44,0 Sekunden) erläuft, wird auf Rang fünf gereiht. Der Grund: Helgesen verliert seinen Lauf gegen den Kanadier Audley um Millimeter.

…wird der Fußballspieler Alexander Martinek in Krems an der Donau (Niederösterreich) geboren. Der Torhüter lernt in seiner Jugend beim Kremser SC, später spielt er für SC Wacker Wien (2x Vizemeister 1940, 1941; Pokalhalbfinale 1941). Er absolviert für die „Ostmark“ und auch für das „Deutsche Reich“ Länderspiele. Alexander Martinek fällt am 8. Juli 1944 im Alter von 25 Jahren.

Vor 80 Jahren…
…wird die Leichtathletin Yvette Williams, verheiratet Corlett, in Dunedin (Neuseeland) geboren. Die Weitspringerin gewinnt 1952 bei den Olympischen Spielen in Helsinki als erste Frau Neuseelands eine Goldmedaille. Weitere Erfolge ihrer Karriere: 4x Gold (1950 Weit, 1954 Weit, Diskus, Kugel) und einmal Silber (1954 Speer) bei den Commonwealth-Games. 1954 stellt Williams mit 6,29 Metern auch einen Weltrekord auf.

…wird der Fußballspieler Abderrahman Mahjoub, auch Abderrahmane Belmahjoub, in Casablanca (Marokko) geboren. Der Mittelfeldspieler ist in seiner Jugend bei US Marocaine aktiv, als Profi spielt er unter anderem für RC Paris, OGC Nice (Cupsieg 1954) und SO Montpellier (Zweitliga-Meister 1961). Er absolviert sieben Länderspiele für Frankreich und spielt bei der WM-Endrunde 1954 für die Equipe. Nach seiner aktiven Karriere arbeitet Mahjoub als Trainer und betreut unter anderem die marokkanische Nationalmannschaft (1963-1967, 1972-1973).

Vor 75 Jahren…
…wird der Fußballspieler Peter McParland, eigentlich Peter James McParland, in Newry (Nordirland) geboren. Der Stürmer spielt in seiner Jugend für den FC Dundalk, als Profi kickt der Nordire bei Aston Villa (FA-Cup 1957; Ligacup 1961) und eine Saison bei den Atlanta Chiefs (USA, NASL-Champion 1968). Er absolviert 34 Länderspiele (10 Tore) für Nordirland und spielt bei der WM-Endrunde 1958 in Schweden (5 Tore; Viertelfinale). Nach seiner aktiven Karriere trainiert er die lybische Nationalmannschaft, bis General Gadaffi den Fußball verbietet.

Vor 70 Jahren…
…wird der Fußballspieler Tarcisio Burgnich in Ruda (Friaul-Julisch Venetien, Italien) geboren. Der rechte Verteidiger spielt in seiner Jugend bei SSC Napoli, später als Profi unter anderem für Juventus Turin (Meister 1961), Inter Mailand (2x Meistercup: 1964, 1965; Meistercupfinale: 1967, 1972; 4x Meister: 1963, 1965, 1966, 1971; Cupfinale 1965) und SSC Napoli (ECC-Semifinale 1977; Vizemeister 1975; Cupsieg 1976). Er absolviert 66 Länderspiele (2 Tore) für Italien und nimmt an drei WM-Endrunden (1966: Vorrunde; 1970: Vizeweltmeister – 1 Tor im Semifinale gegen Deutschland; 1974: Vorrunde) teil und wird 1968 Europameister mit der Squadra. Als Trainer arbeitet Burgnich ausschließlich in Italien bei kleineren Vereinen wie FC Genua, FC Bologna oder Vicenza Calcio.

Vor 60 Jahren…
…wird der Fußballspieler Vicente Pernía, eigentlich Vicente Alberto Pernía, Spitzname El Tano (der Neapolitaner), in Tandil (Buenos Aires, Argentinien) geboren. Der rechte Verteidiger spielt unter anderem für Estudiantes de La Plata (Copa Libertadores 1970) und die Boca Juniors (Weltcup 1977; 2x Copa Libertadores: 1977, 1978; 3x Meister: 1976/1, 1976/2, 1981). Er absolviert zehn Länderspiele für Argentinien. César Luis Menotti verzichtet auf den beinharten Verteidiger, da er sogar für damalige argentinische Verhältnisse zu undiszipliniert ist.

Vor 10 Jahren…
…stirbt der Sportfunktionär Lord Killanin III, bürgerlich Michael Morris, im Alter von 84 Jahren in Dublin (Irland; geboren am 30. Juli 1914 in London). 1950 übernimmt er den Vorsitz des Olympischen Komitees von Irland und wird 1952 in das IOC gewählt. 1968 steigt der Ire zum Vizepräsidenten auf und im Anschluss an die Olympischen Spiele 1972 in München wird er zum Präsidenten des IOC gewählt. In seine Amtszeit fallen die Boykott-Spiele 1976 und 1980, nach Moskau tritt Killanin zurück. Sein Nachfolger wird der Spanier und Franco-Anhänger Juan Antonio Samaranch.

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