Jahrestage am 4. Mai 2009

Vor 110 Jahren…
…wird der Motorsportler Fritz von Opel, Spitzname „Raketen-Fritz“, in Rüsselsheim (Hessen, Deutschland) geboren. Er baut gemeinsam mit Max Valier und Friedrich Sander einen Rennwagen mit Pulverraketenantrieb (Opel-Sander-Rakwagen 1) und erreicht damit am 11. April 1928 eine Geschwindigkeit von 138 km/h, einen Monat später mit dem Opel-Sander-Rakwagen 2 dann 235 km/h. Am 23. Juni schraubt die unbemannte RAK 3 den Geschwindig­keitsrekord für Schienenfahrzeuge auf einer schnurgeraden Eisenbahnlinie auf 254 km/h. Mit dem Raketenflugzeug Opel-Sander RAK 1 erreicht von Opel eine Höhe von 20 bis 30 Metern und legt in 80 Sekunden knapp zwei Kilometer zurück. Fritz von Opel stirbt am 8. März 1971 im Alter von 71 Jahren in Samedan (Graubünden, Schweiz).

Vor 70 Jahren…
…wird die Motorsportlerin Helga Steudel, verheiratete Heinrich, in Görschnitz (Sachsen, Deutschland/DDR) geboren. Sie ist bis heute die einzige Motorradrennfahrerin, die ein Rennen auf dem Sachsenring gewinnt (17. Juli 1965 im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft 125-ccm-Klasse).

…wird der Eishockeyspieler Leon Rochefort, voller Name Leon Joseph Fernand Rochefort, in Cap-de-la-Madeleine (Quebec, Kanada) geboren. Der Center spielt unter anderem für die Montreal Canadiens (2x Stanley-Cup-Gewinner: 1966, 1971) und die Philadelphia Flyers. In der ersten NHL-Saison der Flyers avanciert er mit 21 Treffern zum Topscorer und zur Nummer drei in der NHL-Punkteliste.

Vor 60 Jahren…
…passiert der Absturz von Superga, bei dem bis auf einen Spieler die gesamte Mannschaft des AC Torino nach einem Spiel in Lissabon umkommt. Die legendäre Truppe, zehn Spieler stehen im Aufgebot der Squadra, gewinnt die letzte Meisterschaft 1943 vor dem Zweiten Weltkrieg, nach Kriegsende gehen alle fünf Titel von 1946 bis 1949 an „Il Grande Torino“. Die Mannschaft wird vier Runden vor Ende der Meisterschaft ausgelöscht, die Vereinsführung tritt daher mit der Jugendmannschaft Primavera an. Aus Fairness schicken auch die vier letzten Gegner Genoa, Palermo, Sampdoria und Fiorentina ihre Nachwuchsteams aufs Feld, Torino gewinnt alle vier Spiele und damit den fünften Titel in Serie. Sauro Tomà überlebt als Einziger aus dem Kader, da er wegen einer Verletzung in Turin bleibt. Der Ungar László Kubala hätte ein Gastspiel geben sollen, bleibt aber wegen einer Erkrankung seine Sohnes doch zu Hause und versäumt so ebenfalls die Katastrophe. Insgesamt fordert der Absturz 31 Tote, davon 20 Spieler. Die Bekanntesten: Valentino Mazzola, Guglielmo Gabetto und Ezio Loik.

…wird der Autorennfahrer John Force in Bell Gardens (Kalifornien, USA) geboren. Mit 126 Siegen ist er einer der besten Drag-Racer und gewinnt 14 Mal die NHLR-Funny-Car-Meisterschaft.

Vor 50 Jahren…
…wird der Basketballspieler und -trainer Valdemaras Chomičius in Kaunas (Litauen/UdSSR) geboren. Der Point Guard spielt unter anderem bei Žalgiris Kaunas (Intercontinental Cup 1986; 3x UdSSR-Meister 1984-1986). Mit der UdSSR-Nationalmannschaft gewinnt  Chomičius Olympiagold 1988, WM-Gold 1982 und EM-Gold 1979 und 1983. Mit Litauen holt er Bronze bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und 1995 EM-Silber.

…wird der Golfspieler Bob Tway, voller Name Robert Raymond Tway IV, in Oklahoma City (Oklahoma, USA) geboren. In seiner besten Saison 1986 gewinnt er neben drei weiteren Turniern die PGA-Championships und wird zum Spieler der Saison gewählt. Insgesamt feiert der US-Amerikaner 13 Turniersiege.

…wird der Fußballspieler und -trainer Pavel Chaloupka in Most (Ústecký kraj, Tschechien) geboren. Der Mittelfeldakteur spielt unter anderem für Bohemians Prag und Fortuna Düsseldorf. Er absolviert 20 Länderspiele (2 Tore) für die Tschechoslowakei und spielt bei der WM 1982 in Spanien (Aus in der Gruppenphase).

Vor 25 Jahren…
…stirbt der Fußballspieler und -trainer Willie Ormond, voller Name William Esplin Ormond im Alter von 57 Jahren in Musselburgh (East Lothian, Schottland; geboren am 23. Februar 1927 in Falkirk). Der linke Flügel spielt unter anderem bei Hibernian (3x Meister: 1948, 1951, 1952). Er absolviert sechs Länderspiele (2 Tore) für Schottland. Als Trainer arbeitet er unter anderem bei St. Johnstone (Ligacup-Finale: 1969). Als Teamchef führt Ormond Schottland zur WM-Endrunde 1974 in Deutschland. Obwohl das Team ohne Niederlage bleibt, scheitern die Bravehearts bereits in der Gruppenphase um ein Tor an Brasilien.

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