Lesestoff am 08. Juli 2009

Interessant, witzig und wahnsinnig tiefsinnig – die besten Storys aus der Welt des Sports.

Sport & Politik
Hilfe, die Nazis kommen!

Wie ein Aufmarsch der NPD den Zweitligisten Energie Cottbus veranlasst, ein Fußballspiel abzusagen und die Stadt Storkow durcheinanderbringt. Die Sicherheit der Spieler sei nicht gewährleistet, hieß die offizielle Begründung für die Absage. Man könne nicht für andere die Kastanien aus dem Feuer holen, hieß es aus Cottbus.
Quelle: zeit.de

Doping
„Hempel war immer ein schräger Vogel“

Hans Holczer, einst Manager des Radteams Gerolsteiner, über seine seltsamen Erfahrungen mit dem Kärntner Triathleten Hannes Hempel. „Ich habe keine Rechnung mit ihm offen – aber wie er sich in der österreichischen Presse darstellt, das ruft ein Grinsen in mir hervor. Hempel ist bei uns im Team Gerolsteiner rausgeflogen.“
Quelle: kurier.at

Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein
Quelle: jensweinreich.de

EPO macht Mäuse klüger
Erythropoetin (EPO) ist vor allem als Dopingmittel bekannt. Versuche zeigen, dass das Hormon nicht nur den Muskeln, sondern auch dem Gehirn einen Leistungsschub versetzt – zumindest bei Mäusen.
Quelle: science.orf.at

Sport & Medien
Wir Journalisten verabscheuen Doping

Kommentar von von Gerhard Hofer. Wir fordern Höchststrafen und Höchstleistungen zugleich. Über das Pharisäertum im Sport, in Medien und im Publikum.
Quelle: diepresse.com

Dazu passt:
Radsport betreibt Werbung in eigener Sache
Kommentar von Peter Rietzler. Die Ö-Tour und Rundfahrt durch Frankreich lassen die Herzen höher schlagen. In diesen Minuten, Stunden und Tagen treten dann auch alle Anschuldigungen, Gerüchte und Betrügereien rund um das Peloton in den Hintergrund. Und das ist gut so. Denn der Radsport hat es sich nicht verdient, dass alle Athleten über einen Kamm geschoren werden.
Quelle: laola1.at

Fußball Deutschland
FC St. Pauli fordert Polizei zu Stellungnahme auf

Entsetzen bei Fans und Verein: Nach dem Polizeieinsatz in einer St.-Pauli-Fankneipe hat der FC St. Pauli die Sicherheitsbehörden zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Anhänger haben für Freitag eine Demonstration angekündigt, die Polizei mauert weiter.
Quelle: spiegel.de

Sport & Religion
Stoffliche Wahrheit

Die Freude nach dem Sieg im Konföderationen-Cup war im brasilianischen Team gross. Spieler und Betreuer bildeten nach dem Final noch auf dem Feld einen Kreis und dankten etwa auf Leibchen Gott und Jesus für die Gnade. Nun intervenierte der Fussball-Weltverband Fifa. Denn religiöse Aussagen sind auf dem Feld untersagt.
Quelle: nzz.ch

Anm.: Wie man mit dieser Geschichte einen Keil in die Gesellschaft treiben kann und sie zur Hetze gegen andersgläubige Mitbürger benutzen kann, zeigt das nächste Beispiel:

Bet-Verbot auf dem Spielfeld nur für Christen?
Weil die Seleção am Confed-Cup kollektiv betete, hat die Fifa die Brasilianer ermahnt. Dass die Ägypter dasselbe taten, war ihr offenbar egal. Nun tobt in Italien eine Medienschlacht.
Quelle: 20min.ch

Das Beten am Platz ist für die Fifa kein Problem und ist auch nicht verboten.  Dass sich die Kritik auf die nervenden Leibchen mit missionarischen, religiösen Botschaften bezieht, wird verschwiegen – wäre ja ziemlich  langweilig.

Fußball Italien
Berlusconi und das Ende der Walküren

Die Milan-Fans sind empört: Silvio Berlusconi lässt den AC Mailand wie ein altes Spielzeug fallen. Früher beschenkte der Boss seine Fans mit Ausnahmespielern und seine Fußballer mit teuren Autos und Uhren. Heute bedenkt er die jungen Frauen, die in Mannschaftsstärke und im vorgeschriebenen Trikot des kleinen Schwarzen zu seinen Abendessen erscheinen, mit selbst entworfenen Schmuckstücken – und vielleicht später mit einem Job im Fernsehen oder in der Politik.
Quelle: sueddeutsche.de

Sport & Gesellschaft
Österreichs sportlichste Stadt

Die SVS bewegt vom Kindergarten bis ins Senioren­alter und läuft im Spitzensport Wien den Rang ab. Schwechat bei Wien hat die Idee vom TV-Format Takeshi’s Castle aufgegriffen, das Spiel in Form und Titel („Takeshi“ ohne Castle) leicht verändert und kindergerecht gemacht. Zum zehnten Mal bereits fanden sich gen Schulschluss an zwei Takeshi-Tagen fast zweitausend Kinder im Freizeitzentrum ein. Sie kraxelten, schwammen, tauchten, balancierten, rutschten. Kurz: Sie spielten, sie sportelten.
Quelle: derstandard.at

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