Jubiläumsball am 1. September 2010

Vor 100 Jahren…
…wurde der brasilianische Fußballclub Sport Club Corinthians Paulista (Homepage; Logo; Jubiläumsseite) wird in São Paulo gegründet. Die Titelsammlung: 1x FIFA-Klub-Weltmeister (2000); 4x Meister (1990, 1998, 1999, 2005); 3x Pokalsieger (1995, 2002, 2009); 5x Torneio Rio-São Paulo; 26x Campeonato Paulista. Klubfarben: Schwarz-Weiß. Spitznamen: Timão (Ruder; nach dem Steuerrad im ursprünglichen Wappen), Todo Poderoso (Die Allmächtigen), Bando de Loucos‘(Bande von Verrückten). Der Erzrivale: Palmeiras São Paulo wurde von Corinthians-Anhängern 1914 gegründet. Das Maskottchen: ein Musketier. Er soll Stolz, Mut und Loyalität symbolisieren und geht auf die ersten Jahre zurück. Bekannte Anhänger: Ayrton Senna, Emerson Fittipaldi, Rubens Barrichello, Paul Di’Anno (Iron Maiden). Stadion: Estadio Alfredo Schürig, nach einem Vereinspräsidenten der 20er Jahre. Es fasst nur 18.000 Zuseher und wird daher nur als Trainingsgeländer genutzt. Corinthians absolviert seine Heimspiele im kommunalen Estadio Pacaembu. Bekannte Spieler: Sócrates (1978–1984), Rivaldo (1993–1994), Carlos Tévez (2005–2006). Bekannte Trainer: Carlos Alberto Parreira (2002-2003), Wanderley Luxemburgo (1998, 2001), Nelsinho Baptista (1990-1991, 1996-1997).
Buchtipps

…wurde die kanadische Leichtathletin Hilda Strike (Galerie), verh. Sisson, in Montreal geboren. Die Sprinterin gewann bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles zweimal Silber (100m, 4×100m). Die Olympiasiegerin, Stanislawa Walasiewicz (eigentl. Stella Walsh), wurde 1980 bei einem Raubüberfall ermordet. Bei der Autopsie stellte sich heraus, dass die Polin ein Hermaphrodit war. Doch Strike stellte nie Ansprüche auf die Goldmedaille. Hilda Strike starb am 9. März 1989 im Alter von 78 Jahren in Ottawa. Buchtipp: All Work & All Play: A Life in the Outrageous World of Sports (Autor: Jim Hunt)

Vor 70 Jahren…
…wurde der tschechische Skispringer Zbyněk Hubač in Trutnov, Königgrätz, geboren. Er gewann 1971 in Innsbruck sein einziges FIS-Springen (Vorläufer des Weltcups) und landete in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee nach 1969 zum zweiten Mal auf Rang drei. Hubač nahm an drei Olympischen Spielen teil, seine beste Platzierung war ein 11. Platz (1972).

…wurde der russische Boxer Stanislaw Stepanowitsch Stepaschkin (Foto) geboren. Der Federgewichtler gewann Olympisches Gold in Tokio 1964 (nach einem umstrittenen und wurde zweimal Europameister (1963 Moskau, 1965 Berlin). Er gewann 193 seiner insgesamt 204 Kämpfe.

…wurde der italienische Radrennfahrer Franco Bitossi in Carmignano, Toskana, geboren. Wegen seiner  Herzrhythmusstörungen wurde Bitossi auch „Cuore matto“ („Verrücktes Herz“) genannt.  Bei den Weltmeisterschaften holte der Italiener Silber (1972) und Bronze (1977) im Straßenrennen. Zusätzlich gewann Bitossi neben zahlreichen Etappen dreimal die Bergwertung (1964-1966) und zweimal die Punktewertung (1969, 1970) des Giro d’Italia sowie das Grüne Trikot bei der Tour de France (1968). Interview auf bikeraceinfo.com; Buchtipps

Vor 60 Jahren…
…wurde der schwedischer Rallye- und Rallycross-Fahrer Per-Inge Walfridsson in Torsby, Värmland, geboren. „Pi“ wurde 1980 FIA-Rallycross-Europameister, wurde Vierter bei der zur WM zählenden RAC-Rallye 1973 (jeweils in einem Volvo) und gewann die Star Roof Of Africa 1975. Buchtipps

…wurde der rumänische Fußballspieler Dudu Georgescu in Bukarest geboren. Der Stürmer spielte unter anderem für Dinamo Bukarest (1973–1983; 260 Spiele, 217 Tore). Erfolge (alle mit Dinamo):  4x Meister (1975, 1977, 1982, 1983); Pokalsieger 1982; 4x Rumänischer Torschützenkönig (1975, 1976, 1977, 1978); 2x Europäischer Torschützenkönig (1975, 1977); Rumänischer Fußballer des Jahres 1976. Er absolvierte für die rumänische Nationalmannschaft 44 Spiele (21 Tore).
Wikipedia

…wurde der US-amerikanische Football-Trainer Phillip Fulmer in Winchester, Tennessee, geboren. Er trainierte von 1980 bis 2008 das Team der University of Tennessee (seit 1992 Volunteers), zog mit dem Team dreimal in Folge ins NCAA-Endspiel (1997-1999) ein und gewann 1998 die Meisterschaft. Fulmer trainierte unter anderem den Indianapolis-Colts-Quarterback Payton Manning.
Buchtipp: What It Means to Be a Volunteer: Phillip Fulmer and Tennessee’s Greatest Players
Buchtipp: A Perfect Season
Blog: www.getfulmerback.com (nicht wirklich aktuell: Jan 2010)

Vor 50 Jahren…
…wurde der US-amerikanischer American-Football-Spieler Karl Bernard Mecklenburg in Seattle, Washington, geboren. Der Linebacker verbrachte seine gesamte NFL-Karriere bei den Denver Broncos (1983-1994: 180 Spiele). Dreimal schaffte das Team mit Quarterback John Elway den Einzug in die Super Bowl (1987, 1988, 1990), der große Triumph blieb Mecklenburg jedoch verwehrt. Er wurde sechsmal für die Pro-Bowl nominiert, die Medien wählten ihn insgesamt siebenmal zum All-Pro.
Statistik: databasefootball.com
Buchtipp: Heart of a Student Athlete: All-Pro Advice for Competitors and Their Families by Karl Mecklenburg
Buchtipp: Denver Broncos: The Complete Illustrated History von Jim Saccomano und John Elway

…wurde der kroatische Fußballspieler Marko Mlinarić, Spitzname „Mlinka“, in Zagreb geboren. Der Angreifer spielte unter anderem für Dinamo Zagreb (1978–1987: 613 Spiele, 174 Tore; Cupsieg 1983) und in Frankreich bei AJ Auxerre (1987–1989) und AS Cannes (1990–1991). Er absolvierte 17 Spiele für Jugoslawien (1 Tor) und eine Partie für Kroatien.

…wurde der kanadischer Eishockeyspieler und –trainer Alan Haworth, voller Name Alan Joseph Gordon Haworth, in Drummondville, Québec, geboren. Der Center spielte in der NHL unter anderem für die Washington Capitals (1982–1987). Zum Abschluss seiner aktiven Karriere zog es ihn in die Schweiz zum SC Bern (1989 – 1992). Der Kanadier gewann dort dreimal die Meisterschaft, 2004 feierte er als Assistenztrainer den Titelgewinn. In der NHL erzielte Haworth in 524 NHL-Spielen 189 Tore und 211 Assists.

Vor 25 Jahren…
…starb der deutsche Autorennfahrer Stefan Bellof (geboren am 20. November 1957 in Gießen, Hessen) im Alter von 27 Jahren bei einem Sportwagenrennen in Spa-Francorchamps, Belgien. Er fuhr für Porsche ab 1983 die Sportwagen-WM, 1984 holte der Deutsche den Titel. Für Aufsehen sorgte sein Auftritt auf der Nürburgring-Nordschleife, die in 6:11,13 Minuten umrundete. Er ist damit der bisher einzige Pilot, der diese Strecke mit einem Schnitt von über 200 km/h bewältigte. Ab 1984 fuhr Bellof für Tyrell in der Formel 1 und schlug sich mit dem schwächsten Auto im Feld sensationell gut. Der tödliche Unfall 1985 passierte bei einem Überholmanöver gegen Jacky Ickx in der „Eau Rouge“: Bellofs privater Gruppe-C-Porsche prallte mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen hinter den Leitplanken stehenden Betonpfeiler. Der Deutsche soll noch am Unfallort verstorben sein.
Link: Zum 25. Todestag
Buchtipp: Stefan Bellof – Eine viel zu kurze Karriere

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