Archive for the ‘Doping’ Category

Der Anwalt der Sauberen

24. Juni 2009

Hans Holdaus, Mitglied der Ethikkommission NADA Austria und (leider) als Anti-Doping-Experte des Landes bekannt,  spielt ein böses Spiel. Er kritisiert in einem Interview mit dem Aufdecker-Blatt Kurier die rotweißrote Presse wegen ihrer einseitigen Berichterstattung zum Thema Doping: „Es sind nicht die Fälle, die den Sport in Verruf bringen, sondern die Art und Weise, wie über diese Fälle berichtet wird.“ Er bestärkt damit jene Sportler die ihrer Kollegen, Sponsoren und im Endeffekt auch ihre Fans betrügen. Schuld am Dopingproblem tragen seiner Ansicht nach nicht die Protagonisten und Funktionäre, sondern jene die darüber berichten. Was er vergisst dazu zu sagen: Jahrelang hat Österreichs Sportjournalismus weggesehen, wenn es um Leistungsmanipulationen nationaler Stars gegangen ist.

Höhepunkt von Holdhaus’ Auslassungen ist die Aussage: „Ich muss sogar in dem Zusammenhang für den Sport eine Lanze brechen, denn der Sport ist das einzige Segment derzeit in der Gesellschaft, das sich ganz klar gegen einen Medikamenten-Missbrauch ausgesprochen hat.“ Ich weiß nicht, in welchen Kreisen der Herr Doktor verkehrt oder welche Medikamente er vor diesem Interview genommen hat. Aber diese Aussage ist falsch. In welchem Segment unserer Gesellschaft wird der MISSBRAUCH von Arzneimitteln, wie zum Beispiel EPO, nicht abgelehnt oder gar gefördert?

Herr Holdaus sollte vielleicht sein Engagement im Anti-Doping-Kampf überdenken. Mit seinen Aussagen macht der Anti-Doping-Kämpfer Stimmung gegen seine eigene Zunft und die wenigen investigativen Journalisten im Sport. Ob das dem sauberen Sportler nutzt, bleibt offen. Ihre dopenden Kollegen haben in jedem Fall eine weitere Argumentationshilfe aus einer vermeintlich unabhängigen Ecke geschenkt bekommen.

Holdhaus: „Sport gehört nicht in dieses Eck“
Für den Doping-Experten ist der Sport „das einzige Segment der Gesellschaft, das sich gegen einen Medikamenten-Missbrauch ausgesprochen hat“
Quelle: kurier.at (apa)

Anti-Dopingkampf – ein Kinderspiel

25. Februar 2009

Seltsames tut sich in den letzten Wochen: Sportler erklären den Anti-Doping-Kampf als Einschränkung ihrer Menschenrechte, die internationalen Medien verlieren sich in Jubelarien weil sich ein Lance Armstrong wieder auf den Drahtesel schwingt und der selbst freut sich, dass mit der Rückkehr von Floyd Landis, Ivan Basso und Tyler Hamilton endlich wieder die besten Radrennfahrer im Zirkus vertreten sind.

Hoffenheim-Coach Ralf Rangnick versucht das Versäumnis seiner Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker zu relativieren und stellt das verspätete Erscheinen seiner beiden Spieler als Kavaliersdelikt hin. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es Verschleierungsmittel gibt, die alle eiweiß-basierenden Verbindungen in kürzester Zeit zerstören. „Nichts finden beweist gar nichts“, meint der Doping-Experte Werner Franke. Man braucht keine zehn Minuten, um solche Tabletten oder Flüssigkeiten zu übergeben, um später die Probem unbrauchbar zu machen.

Attacke gegen Dopingjäger
Da formiert sich eine Front gegen den Anti-Doping-Kampf. Wer steckt dahinter? Die Pharmaindustrie, die ja mit diversen Medikamenten in Athletenkreisen mehr verdient als mit Kranken? Die Verbände selbst, die offenbar kein Interesse daran haben, dass ihre Stars aufgeblattelt werden? Warum ist es bitte nicht möglich, die russische Mannschaft von der Biathlon-WM auszuschließen, nachdem drei Läufer erwischt wurden?

Kritische Stimmen zum Armstrong-Comeback sind nur schwer zu finden – am ehesten noch in deutschen Medien. Der Sunday-Times-Reporter Paul Kimmage vergleicht die Rückkehr Armstrongs mit der Rückkehr eines Krebsgeschwürs. Zurecht gibt es Proteste gegen diese Aussage, ist sie doch äußerst Menschen verachtend und geschmacklos – und daher auch um so passender.

Kritische Presse? Fehlanzeige
Aber in Australien – dem Auftakt seiner seltsamen Mission im Kampf gegen den Krebs – und in den USA, anlässlich seines Auftritts bei der Kalifornien-Rundfahrt, werden kritische Fragen mit Beschimpfungen beantwortet. Nicht nur von Armstrong und seinen Getreuen, auch Kollegen von der Presse wollen sich dieses historische Ereignis nicht schlecht reden lassen.

Glücklicherweise ist der langjährige Hauptsponsor der Tour of California, Amgen, Hersteller eines EPO-Präparats. Marketing-Chef Andrew Messick spinnt sich auch sofort eine seltsame Legende zusammen: Armstrongs Anti-Krebs-Kampagne, der vorgebliche Grund für sein Comeback, so Messick, harmoniere blendend mit den Zielen seiner Firma. EPO wird nicht vorrangig für Sportler hergestellt, sondern eigentlich für an Blutkrankheiten leidende Menschen – doch leistungswillige Athleten steigern den Umsatz um ein mehrfaches. Keine Frage: Im Hintergrund sorgt die Pharmaindustrie schon für die Versorgung ihrer „gesunden“ Kundschaft in Sportlerkreisen.

Vorlage für Athletenkritik
Damit wären wir wieder beim Thema Medikamentenmissbrauch. Das ist kein Kavaliersdelikt: Wenn der kleine Apotheker oder Arzt seine Medikamente an Junkies weitergibt und erwischt wird, ist seine Existenz kein Eierschwammerl mehr wert. Da greift die Gesellschaft hart durch. Doch im Sport scheint sich der Geist zu wandeln, der Kampf um den „sauberen“ Sport wirkt für manche Athleten, deren Umfeld, Pressevertreter und Fans nur noch (ver)störend – speziell in Österreich.

Wenn man andereseits hört, dass wie zum Beispiel im Fall Lisa Hütthaler eine Studentin zur Entnahme der Probe in die Südstadt geschickt wurde, die dann auch noch das passende Gefäß vergessen haben soll, dann wundert man sich auch über die Erzählung eines Ralf Rangnick nicht mehr. Und dass es bei solch ungeschicktem Vorgehen die Sportler leicht haben, Zweifel zu streuen, ist auch klar.

Kohl unzufrieden – na und?

27. November 2008

Eigentlich wollte ich gestern (Doper Kohl hat nichts begriffen) ja ganz was anderes schreiben: Warum ist es eigentlich so wichtig, dass der erwischte Dopingsünder Bernhard Kohl mit dem Urteil der NADA zufrieden ist? Bei keinem anderen Fall zuvor war das von Bedeutung. Und ganz überraschend ist es ja nicht, dass Kohl eben nicht besonders glücklich über die Entscheidung der Kommission ist. Und dieser erwartbaren Tatsache wird auf den Sportseiten sehr viel – zuviel – Platz eingeräumt. 

Doper Kohl hat nichts begriffen

26. November 2008

Bernhard Kohl hat nichts begriffen: Nachdem er sich hartnäckig als Aufdecker stilisiert hatte, ließ er die Anwesenden bei der Anhörung am Montag enttäuscht zurückt. Er erzählte nur Dinge, die ihm bereits zuvor nachgewiesen wurden, Neuigkeiten bekam man nicht zu hören. Dennoch beharrt Kohl darauf, alles erzählt zu haben. Glaubt er das wirklich? Schon möglich. In einem Interview mit den Niederösterreichischen Nachrichten nach der Urteilsverkündung pochte er auf noch seinen Sonderstatus: „Ich bin schließlich nicht irgendwer, sondern Dritter bei der Tour de France geworden.“ Nochmal: Glaubt er das wirklich?

Man bedenke: Der ehemalige Gerolsteiner-Profi ist verkauft seit über einem halben Jahr ein Saubermann-Image und hat seit seinem TdF-Triumph die Wahrheit eiskalt umkurvt. Warum also sollte er plötzlich damit aufhören und sich nicht als verfolgtes Opfer stilisieren? Immerhin steht er ja nur zwei Jahre, Kohl rechnet offensichtlich damit, dass die Sperre nur eine Unterbrechung seiner Karriere bedeutet.

Die Argumentationslinie des Herrn Radprofi, er nenne seinen Dealer deshalb nicht, weil dieser (Arzt) nichts dafür kann und mit Sportlern normalerweise nie in Berührung kommt, passt gut zur – jetzt offensichtlichen – Denkweise Kohls. Erstens weiß er nicht, ob sein Lieferant nicht doch Blut geleckt hat. Und zweitens: Einem Mediziner, der an einen gesunden Menschen ein Krebsmedikament trotz starker Nebenwirkungen zwecks Leistungssteigerung abgibt, gehört sofort die Approbation entzogen.

Aber Kohl wird schon wissen, was er tut. Zumindest sein fragwürdiger Manager Stefan Matschiner war so erleichtert über die fruchtlose Aussage seines Schützlings, dass er sofort in den Urlaubsflieger nach Kenia (das Land der Wunderläufer) stieg und sich vertschüsste.

Es bleibt die Hoffnung, dass Kohl nie wieder den Weg zurück in den Radrennsport findet. Und auch nicht den üblichen Weg aller rotweißroten Dopingsünder geht: als Co-Kommentator in den ORF. Denn die Berichterstattung des Staatsfunks spricht Bände: Dem Protagonisten wird die Stange gehalten, das Vorgehen der NADA in ein schiefes Licht gerückt (siehe auch zurpolitik.com). Wen wundert’s, wenn ein Insider (Michael Fruhmann) zu „objektiver“ Berichterstattung gezwungen wird.

Zum Thema passt auch: Hat Österreichs Sportjournalismus ein Dopingproblem?

Der Kurier hat übrigens beispielhaft über diesen Fall berichtet und mit einem Fragebogen den Vogel abgeschossen: Fragebogen für Doping-Sünder (über sportrecht.wordpress.com).

Kommentar
Die Falsch-Aussage
Kohl ist kein Massenmörder, nur das schwächste Glied in der Dopingkette. Der Ertappte, der die Ohrfeigen kassiert. Aber Kohl bleibt Täter. Wenngleich es ihm in den vergangenen Wochen fast gelungen wäre, zum Opfer zu mutieren.
Quelle: kurier.at

Pressestimmen zur Causa „Kohl“

Hat Österreichs Sportjournalismus ein Dopingproblem?

21. November 2008

Man muss den Kollegen Rainer Fleckl und Erich Vogel vom Kurier großen Dank aussprechen: sie haben die Causa Zoubek aufs Tapet gebracht. Schon zuvor positionierte sich die Redaktion in der Wiener Seidengasse im Fall des Wiener Blutplasma-Unternehmens Humanplasma als Jäger der Hintermänner. Ergebnisse in diesem Fall gibt es bisher keine, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen aber noch.

Die Story hat Hand und Fuß und ohne Beweise würde sich das eher seriöse Blatt mit dieser Geschichte sicher nicht an die Öffentlichkeit wagen. Von den Sportkollegen bläst dem dynamischen Duo ein eiskalter Wind entgegen. In einigen Redaktionen wurde für die Beschuldigten Partei ergriffen und eine unkoordinierte aber umso aufgeregtere Gegenkampagne vom Zaun gebrochen. Die Schreiber und Informanten werden mit Dreck beworfen und oberlehrerhaft abgekanzelt. Auch von Blättern, deren journalistische Unvoreingenommenheit man eigentlich gewohnt ist.

Die Erfahrung zeigt: Österreich is a too small Country to make good Doping-Storys. Die Verlage und Sportredaktionen machen sich von den Stars so abhängig, dass bei Negativschlagzeilen sofort Wagenburgen aufgebaut werden und sich eigentlich der Objektivität verpflichtete Journalisten auf die Seite der Beschuldigten bzw. Verdächtigten schlagen. Dazu kommt ein Maß an persönlicher Verbundenheit zwischen berichtenden Journalisten und Sportlern, die eine ausgewogene Berichterstattung unmöglich macht. „Wir dürfen uns unsere Stars nicht kaputt machen“, ist ein Lieblingsargument vieler Pressevertreter.

Rotweißroter Verdrängungsjournalismus
So war es bei den Biathleten in Turin, so war es bei einem fragwürdigen Glasflaschenunglück einer aktuellen Kurier-Kolumnistin vor dem 800-Meter-WM-Finale in Paris, so war es beim Fall der Humanplasma in Wien und so ist und war es bei diversen erwischten Radprofis und Skistars, für die sich Redakteure Legenden von Schlamperei und Verschwörung ausdachten und diese bis heute pflegen. Bei einigen Austro-Sportjournalisten gilt der Grundsatz: „Bei uns in Österreich gibt es kein systematisches Doping (eh schon wissen, too small).“

Natürlich gilt im aktuellen Fall die Unschuldsvermutung. Andererseits darf dieses Recht den Aufdeckungsjournalismus nicht be- bzw. verhindern. Und sollte sich herausstellen, dass die Vorwürfe dem Reich der Fleckl’schen Phantasie entspringen, dann gehört dagegen vorgegangen. Aber: Wenn seit Jahren Gerüchte über einen Arzt wabern und nicht verstummen und sich immer wieder Akteure finden, die der Herr Doktor angeblich anfixen wollte, dann soll man darüber berichten dürfen.

Was heißt dürfen – man MUSS darüber informieren! Immerhin trägt der Verdächtige Verantwortung für schwer kranke Kinder – und sein sorgloser Umgang mit Medikamenten würde mein Vertrauen in ihn nachhaltig erschüttern. Der Einsatz von z.B. EPO bei Todkranken wird dadurch gerechtfertigt, dass die lebensverlängernde Wirkung die gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen übersteigt. Doch der Einsatz bei kerngesunden Sportlern ist einfach nur kriminell. Und das sollten sich die selbst ernannten Verteidiger des Herrn Doktor hinter die Ohren schreiben.

Die Causa Zoubek in der Presse:

Ein Top-Mediziner im Doping-Zwielicht
Einem leitenden Arzt aus dem St. Anna Kinderspital wird vorgeworfen, EPO an Sportler weitergegeben zu haben. (14./16.11.)
Quelle: kurier.at

Doping: Verwirrung um „Irondoc“
Die Affäre rund um den stellvertretenden Leiter des St. Anna Kinderspitals eröffnet Chancen für wirkliche Aufklärung. Egal wie unappetitlich das jetzt läuft.
Quelle: sportnet.at (16.11.)

„Mir wurde der Kopf abgeschlagen“
Kinderarzt Andreas Zoubek klagt gegen Dopingvorwürfe. Im Kurier wurde dem stellvertretenden ärztlichen Leiter des St. Anna Kinderspitals zu Wien unter Berufung auf die eidesstattliche Aussage eines anonymen Sportlers vorgeworfen, er hätte in einem Fitnesscenter mit Epo gehandelt. (16.11.)
Quelle: derStandard.at

Beschuldigter Kinderarzt ist für die Doping-Freigabe
Ob der Wiener Kinderarzt Andreas Zoubek die Sportszene mit Dopingpräparaten versorgt hat, bleibt fraglich. Eine Meinung zum Thema hat er in jedem Fall. (17.11.)
Quelle: tt.com – tirol online

Von Kopschütteln bis Zorn
Im Interview mit ORF.at ist Stefan Matschiner, Manager des selbst geouteten (sic) Dopingsünders Bernhard Kohl und Inhaber der International Sports Agency und derzeit in den USA, um Transparenz bemüht.
Quelle: ORF.at

Die Anklage des Weltmeisters
Nach der KURIER-Enthüllung: Ironman-Champion Normann Stadler erhebt im renommierten deutschen Internet-Medium tri-mag.de schwere Doping-Vorwürfe gegen den Kinderarzt Zoubek. (18.11.)
Quelle: kurier.at

Verräterische Spuren
Sein Chef sagt: „Er war ein Doping-Gegner.“ Aber warum plädierte der beschuldigte Arzt Andreas Zoubek dann im Internet für die Doping-Freigabe? (18.11.)
Quelle: kurier.at

Die Schatten der Vergangenheit
Im Jahr 2006 war die Welt der Doper noch in Ordnung. Paradiesische Zustände fand man in Österreich vor. Keine strafrechtliche Regelung für dealende Hintermänner und fehlgeleitete Wissenschaftler, keine Nachhaltigkeit im Kontrollwesen. (19.11.)
Quelle: kurier.at

„Wenn es Beweise gibt, müssen Köpfe rollen!“
Mario Huys kennt die Weltklasse wie kein anderer und er hat Andreas Zoubek betreut. „Ich bin geschockt, enttäuscht, kann es nicht fassen! Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich für sauberen Sport stehe und wie sehr ich gegen Doping bin!“ (19.11.)
Quelle:
laola1.at

Affäre Irondoc: Spenden statt Vermummen
Leiden tut darunter nicht nur der Sport und die Betroffenen, sondern auch der Arbeitgeber des vom Dienst freigestellten Arztes, das St. Anna Kinderspital in Wien. Die dort stattfindende Kinderkrebsforschung finanziert sich aus privaten Spenden. Der Entgang könnte sich in sechsstelliger Euro-Höhe bewegen. Vielleicht könnten die Vermummten und jeder, der sich jetzt betroffen fühlt oder einfach helfen will, zumindest diesen Verlust kleiner machen. (19.11.)
Quelle: sportnet.at

ÖSV und Jaksche: Doping ist überall

21. November 2008

Kronzeuge Jaksche hat ein Team gefunden, die italienischen Dopingermittlungen gegen den ÖSV stehen in der Kritik.

Das Thema Doping lässt auch den ÖSV nicht los: Die Staatsanwaltschaft in Turin macht weiter Jagd auf die Spitze der rotweißroten Skifamilie. Die Tiroler Tageszeitung ortet jedoch eine Falle und erhebt schwere Vorwürfe gegen die italienischen Fahnder. Im Wochenmagazin Profil erfährt man mehr über die Abgründe der Pharmaindustrie – das in diesem Umfeld Kontakte zum Handel mit Dopingmitteln bestehen, kann angenommen werden.

Für den Radsport gehen langsam die Lichter aus: Ein Nachwuchsprojekt im Radsport muss wegen der Skandale der letzten Monate „auf Eis gelegt“ werden. Dafür darf Kronzeuge Jörg Jaksche wieder Rennen fahren.

Presse & Blogs:

Turiner Dopingcausa wird zum Ermittlungsskandal
Die Vorerhebungen rund um den Dopingskandal der Biathleten in Turin (2006) sind abgeschlossen. Das der TT vorliegende Aktenmaterial nährt den Verdacht, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging.
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Passt gut:
Wie korrupt ist die Medizin?

Wie Ärzte von der Pharmaindustrie korrumpiert werden: Ein neues Buch beschreibt die Tricks der Industrie. Langsam regt sich Widerstand gegen die Branche.
Quelle: PROFIL Online

Siehe auch:
Hat Österreichs Sportjournalismus ein Dopingproblem?

Radsport
„Projekt liegt auf Eis“

Andreas Blümel wollte den Hype um Bernhard Kohl nutzen und den Radsport-Nachwuchs in Wolkersdorf fördern.
Quelle: NÖN – Niederösterreichische Nachrichten

Radsport
„Dieser Vertrag ist ein Triumph für mich“

150 Kilometer ist Patrik Sinkewitz am Tag nach seiner Unterschrift beim tschechischen Continental-Radrennstall PSK Whirlpool-Author gefahren – „so viel habe ich im November noch nie gemacht“.
Quelle: sueddeutsche.de