Archive for the ‘Medien’ Category

Schöttel irrt sich

24. Juni 2009

Schöttel beweist in einem Interview mit dem Kurier guten Sachverstand, dennoch gibt es Grund zur Kritik an den Aussagen des neuen Vienna-Managers: Seiner Meinung nach sollen in einer 16er-Liga die jungen Spieler eher zum Zuge kommen, als in einer Zehnerliga. Das halte ich für einen Irrglauben: Kein Trainer, auch wenn im Frühjahr auf Rang neun rangierend von allen Abstiegs- und Aufstiegssorgen befreit, schreibt die Saison ab und gibt den viel versprechenden Talenten mehr Einsatzzeiten. Man muss die Tatsachen realistisch sehen: Das Vertrauen in die Nachwuchskicker stellt sich erst ein, wenn dem Verein die Kohle fehlt. Siehe Sturm in der vergangenen Saison, siehe Austria nach dem Magna-Abgang usw. Die Größe der Liga eröffnet den Jungen nicht mehr Möglichkeiten als die Zehnerliga.

Sauer stößt mir auch Schöttels Meinung zur Aufstiegsfrage vor allem in den „Profi“-Bereich auf. „Ich weiß nicht, ob es für jeden Verein sinnvoll ist eine Liga höher zu spielen.“ Deswegen gibt es ja Lizenzierungsverfahren, um den kleinen Vereinen Orientierung zu geben und deren Verfassung einzuschätzen. In Deutschland verzichten mittlerweile erschreckend viele Klubs auf ihr Aufstiegsrecht, wollen wir das in Österreich ebenfalls?

Schöttel glaubt auch, dass die größten Talente bei den Amateur-Teams der Bundesligisten spielen und es daher legitim sei, diese Mannschaften an  der zweithöchsten Spielklasse teilnehmen zu lassen. Obwohl er im selben Atemzug relativiert, dass auch die Regionalliga als Talenteschmiede gar nicht so schlecht sei. Wollen wir in Österreich tatsächlich ein zweite Liga mit Amateur-Teams, die vor leeren Stadien spielen? Das Desinteresse an den Reservetruppen ist schon in der Regionalliga groß genug. Und warum um Himmels Willen muss wegen der vermeintlichen Nachwuchsausbildung eine funktionierende Ligastruktur ausgelöscht werden? Nicht nur in der Ostliga sind die Teamvertreter entsetzt über diese Schnapsidee. Auch im Westen und der Mitte (Ausnahme: Kärnten), sind die Teams nicht so unzufrieden mit der Liga, wie versucht wird darzustellen.

Schade, dass der Kurier der Verlockung nicht widerstehen kann, ein Interview als Slideshow zu verkaufen. Generiert zwar viele Klicks, ist aber umständlich zu lesen. Und die Fotos sind auch nicht das Gelbe vom Ei.

Zum Artikel
Schöttel: „Bei Prohaska war es wurscht“
Der Vienna-Manager und TV-Experte spricht mit KURIER.at über seinen neuen Job, die Liga-Reform und neue Hoffnung für das Nationalteam.
Quelle: kurier.at

Anti-Dopingkampf – ein Kinderspiel

25. Februar 2009

Seltsames tut sich in den letzten Wochen: Sportler erklären den Anti-Doping-Kampf als Einschränkung ihrer Menschenrechte, die internationalen Medien verlieren sich in Jubelarien weil sich ein Lance Armstrong wieder auf den Drahtesel schwingt und der selbst freut sich, dass mit der Rückkehr von Floyd Landis, Ivan Basso und Tyler Hamilton endlich wieder die besten Radrennfahrer im Zirkus vertreten sind.

Hoffenheim-Coach Ralf Rangnick versucht das Versäumnis seiner Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker zu relativieren und stellt das verspätete Erscheinen seiner beiden Spieler als Kavaliersdelikt hin. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es Verschleierungsmittel gibt, die alle eiweiß-basierenden Verbindungen in kürzester Zeit zerstören. „Nichts finden beweist gar nichts“, meint der Doping-Experte Werner Franke. Man braucht keine zehn Minuten, um solche Tabletten oder Flüssigkeiten zu übergeben, um später die Probem unbrauchbar zu machen.

Attacke gegen Dopingjäger
Da formiert sich eine Front gegen den Anti-Doping-Kampf. Wer steckt dahinter? Die Pharmaindustrie, die ja mit diversen Medikamenten in Athletenkreisen mehr verdient als mit Kranken? Die Verbände selbst, die offenbar kein Interesse daran haben, dass ihre Stars aufgeblattelt werden? Warum ist es bitte nicht möglich, die russische Mannschaft von der Biathlon-WM auszuschließen, nachdem drei Läufer erwischt wurden?

Kritische Stimmen zum Armstrong-Comeback sind nur schwer zu finden – am ehesten noch in deutschen Medien. Der Sunday-Times-Reporter Paul Kimmage vergleicht die Rückkehr Armstrongs mit der Rückkehr eines Krebsgeschwürs. Zurecht gibt es Proteste gegen diese Aussage, ist sie doch äußerst Menschen verachtend und geschmacklos – und daher auch um so passender.

Kritische Presse? Fehlanzeige
Aber in Australien – dem Auftakt seiner seltsamen Mission im Kampf gegen den Krebs – und in den USA, anlässlich seines Auftritts bei der Kalifornien-Rundfahrt, werden kritische Fragen mit Beschimpfungen beantwortet. Nicht nur von Armstrong und seinen Getreuen, auch Kollegen von der Presse wollen sich dieses historische Ereignis nicht schlecht reden lassen.

Glücklicherweise ist der langjährige Hauptsponsor der Tour of California, Amgen, Hersteller eines EPO-Präparats. Marketing-Chef Andrew Messick spinnt sich auch sofort eine seltsame Legende zusammen: Armstrongs Anti-Krebs-Kampagne, der vorgebliche Grund für sein Comeback, so Messick, harmoniere blendend mit den Zielen seiner Firma. EPO wird nicht vorrangig für Sportler hergestellt, sondern eigentlich für an Blutkrankheiten leidende Menschen – doch leistungswillige Athleten steigern den Umsatz um ein mehrfaches. Keine Frage: Im Hintergrund sorgt die Pharmaindustrie schon für die Versorgung ihrer „gesunden“ Kundschaft in Sportlerkreisen.

Vorlage für Athletenkritik
Damit wären wir wieder beim Thema Medikamentenmissbrauch. Das ist kein Kavaliersdelikt: Wenn der kleine Apotheker oder Arzt seine Medikamente an Junkies weitergibt und erwischt wird, ist seine Existenz kein Eierschwammerl mehr wert. Da greift die Gesellschaft hart durch. Doch im Sport scheint sich der Geist zu wandeln, der Kampf um den „sauberen“ Sport wirkt für manche Athleten, deren Umfeld, Pressevertreter und Fans nur noch (ver)störend – speziell in Österreich.

Wenn man andereseits hört, dass wie zum Beispiel im Fall Lisa Hütthaler eine Studentin zur Entnahme der Probe in die Südstadt geschickt wurde, die dann auch noch das passende Gefäß vergessen haben soll, dann wundert man sich auch über die Erzählung eines Ralf Rangnick nicht mehr. Und dass es bei solch ungeschicktem Vorgehen die Sportler leicht haben, Zweifel zu streuen, ist auch klar.

ORF: Gold und Silber verpasst

21. Februar 2009

Österreichs Fernsehanstalt ORF hat heute wieder ein Votum „Pro Schröcksnadel“ abgelegt. Während in Korea bei der Biathlon-WM zwei Österreicher zu Gold und Silber laufen, überträgt der Sender in der Heimat von Landertinger und Sumann den ersten Durchgang des Riesentorlaufs in Sestriere live.

Bei allem Respekt vor den Alpinen, aber so flexibel sollte ein Millionen schweres Unternehmen schon sein, dass man die letzten Meter einfängt und anschließend eine Aufzeichnung von Raich und Co. zeigt. Aber der Ignorantenstadl blieb gnadenlos: Erst zwanzig Minuten nach dem Zieleinlauf stieg der ORF um, ließ die Alpinen laufen – ohne den Erfolg auch nur zu erwähnen. Die anschließende Präsentation der Aufzeichnung war erwartungsgemäß – hysterisch, emotional, live – eine Mogelpackung.

Auf ARD wurde auf eine „Konferenzschaltung“ (Programmankündigung ORF) verzichtet, der erste Lauf des Torlaufs nachgereicht. Danke nach Deutschland.

Siehe auch: LAOLA1-Forum

Kampf auf Leben und Tod?

22. Januar 2009

Der Sturz von Daniel Albrecht in Kitzbühel schockiert den alpinen Skisport. Während der Schweizer in der Innsbrucker Uniklinik im künstlichen Tiefschlaf lag, begannen die Diskussionen vermeintlicher und tatsächlicher Experten, ob dieser Crash zu verhindern gewesen wäre.

Didier Cuche machte einen Streckenposten darauf aufmerksam, dass der Zielsprung eine Spur zu steil sei und dort abgeflacht gehörte. Trotzdem weist der Teamkollege darauf hin, dass „der Sprung, ob er jetzt perfekt gebaut ist oder nicht, immer giftig ist.“ (Link) Genau da hakt Karl Schranz ein: „Es ist nicht notwendig, dass am Ende einer so anstrengenden Abfahrt auch noch ein schwieriger Sprung zu bewältigen ist.“

Die Meinung des dreifachen Weltmeisters, der in Zeiten Rennen fuhr, als Sicherheit im Skisport eine ähnliche Rolle spielte, wie das BZÖ in der österreichischen Politik, ist absolut richtig. Auch in Wengen wurde das Ziel-S entschärft und trotzdem war dieses Kriterium um nichts leichter – aber sicher weil breiter und dennoch attraktiv für die Zuseher.

Funktionärsgeschwätz

In solchen Diskussionen wird nur allzu oft der Fan als „Schuldiger“ vorgeschoben. Man müsse den Zusehern eine Show bieten, die Leute wollen „Action“, die Sportler wissen um das Risiko. Das klingt mir zu einfach, viel zu einfach, aber schön einfach für die Verantwortlichen.

In der Formel 1 formierte sich eine starke Fahrergewerkschaft, die den Sicherheitsaspekt logischerweise sehr ernst nimmt. Altere Präsidenten, denken beim Thema an andere Dinge: Wie kann ich verhindern, dass meine SM-Orgien künftig nicht an die Öffentlichkeit dringen? Wie sind diese Fotos entstanden? So hat jeder seine Sorgen. Durch technische Verbesserungen wurde einerseits die Piloten immer besser geschützt, das Reglement versuchte dem Geschwindigkeitsrausch entgegenzuwirken.

Die Fans leben gut damit und strömen weiterhin zu den Rennen. Das Duell Mann gegen Mann ist die Essenz im Sport. Egal, ob im Motorsport, der Leichtathletik oder dem Radsport. Die Geschwindigkeit ist ein statistisches Element, dass eigentlich nur die Kollegen der Presse interessiert. Besonders auch im Skisport.

Journalistische Erbsenzählerei

Die Geschwindigkeitsmessungen sind laut Armin Assinger und seinen Expertenkollegen eh immer falsch aufgestellt – also weg damit. Mir reicht es, zu wissen, dass die Jungs und Mädels mit über 100 Sachen die technisch meist anspruchsvollen Strecken runter brettern. Und es ist wird doch niemand ernsthaft protestieren, wenn man den Zielsprung nochmals entschärft.

Nur besonders unangenehme Zeitgenossen können wollen, dass die Sportler ähnlich modernen Gladiatoren, in diversen Arenen ihre Gesundheit oder gar ihr Leben zum Gaudium des Publikums opfern. Echte Anhänger wissen, dass eine Kitz-Abfahrt auch mit einem abgeflachten Zielsprung immer noch eine Herausforderung für die Läufer ist.

Klicks um jeden Preis

Dagegen scheitern viele Presseorgane  bereits an der Grenze des guten Geschmacks. Mit Bildern und Videos des Sturzes werden ungeniert Klicks generiert. Klar, die Fans wollen das! Und wenn Albrecht aus dem künstlichen Koma aufwacht, gibt es vielleicht die nächste Liveübertragung.

Journalisten müssen Umdenken

23. November 2008

Einen guten Beitrag liest man im Blog American Arena von Jürgen Kalwa. Er beschreibt im Zusammenhang mit dem Konflikt des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger mit Jens Weinreich die Probleme der traditionellen Medien und die veränderten zukünftigen Ansprüche an die Zunft der Journalisten. Interessant ist vor allem das Interview mit dem New Yorker Professor Jay Rosen auf Spiegel Online.

Das sportnetzwerk forderte am Sonntag den DFB auf, die fragwürdige Kampagne gegen Weinreich zu beenden – durch eine öffentlich klar wahrnehmbare Geste oder Aussage. Dem schließt sich der Ballkönig an. Mehr dazu im Blog des Betroffenen.

Hat Österreichs Sportjournalismus ein Dopingproblem?

21. November 2008

Man muss den Kollegen Rainer Fleckl und Erich Vogel vom Kurier großen Dank aussprechen: sie haben die Causa Zoubek aufs Tapet gebracht. Schon zuvor positionierte sich die Redaktion in der Wiener Seidengasse im Fall des Wiener Blutplasma-Unternehmens Humanplasma als Jäger der Hintermänner. Ergebnisse in diesem Fall gibt es bisher keine, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen aber noch.

Die Story hat Hand und Fuß und ohne Beweise würde sich das eher seriöse Blatt mit dieser Geschichte sicher nicht an die Öffentlichkeit wagen. Von den Sportkollegen bläst dem dynamischen Duo ein eiskalter Wind entgegen. In einigen Redaktionen wurde für die Beschuldigten Partei ergriffen und eine unkoordinierte aber umso aufgeregtere Gegenkampagne vom Zaun gebrochen. Die Schreiber und Informanten werden mit Dreck beworfen und oberlehrerhaft abgekanzelt. Auch von Blättern, deren journalistische Unvoreingenommenheit man eigentlich gewohnt ist.

Die Erfahrung zeigt: Österreich is a too small Country to make good Doping-Storys. Die Verlage und Sportredaktionen machen sich von den Stars so abhängig, dass bei Negativschlagzeilen sofort Wagenburgen aufgebaut werden und sich eigentlich der Objektivität verpflichtete Journalisten auf die Seite der Beschuldigten bzw. Verdächtigten schlagen. Dazu kommt ein Maß an persönlicher Verbundenheit zwischen berichtenden Journalisten und Sportlern, die eine ausgewogene Berichterstattung unmöglich macht. „Wir dürfen uns unsere Stars nicht kaputt machen“, ist ein Lieblingsargument vieler Pressevertreter.

Rotweißroter Verdrängungsjournalismus
So war es bei den Biathleten in Turin, so war es bei einem fragwürdigen Glasflaschenunglück einer aktuellen Kurier-Kolumnistin vor dem 800-Meter-WM-Finale in Paris, so war es beim Fall der Humanplasma in Wien und so ist und war es bei diversen erwischten Radprofis und Skistars, für die sich Redakteure Legenden von Schlamperei und Verschwörung ausdachten und diese bis heute pflegen. Bei einigen Austro-Sportjournalisten gilt der Grundsatz: „Bei uns in Österreich gibt es kein systematisches Doping (eh schon wissen, too small).“

Natürlich gilt im aktuellen Fall die Unschuldsvermutung. Andererseits darf dieses Recht den Aufdeckungsjournalismus nicht be- bzw. verhindern. Und sollte sich herausstellen, dass die Vorwürfe dem Reich der Fleckl’schen Phantasie entspringen, dann gehört dagegen vorgegangen. Aber: Wenn seit Jahren Gerüchte über einen Arzt wabern und nicht verstummen und sich immer wieder Akteure finden, die der Herr Doktor angeblich anfixen wollte, dann soll man darüber berichten dürfen.

Was heißt dürfen – man MUSS darüber informieren! Immerhin trägt der Verdächtige Verantwortung für schwer kranke Kinder – und sein sorgloser Umgang mit Medikamenten würde mein Vertrauen in ihn nachhaltig erschüttern. Der Einsatz von z.B. EPO bei Todkranken wird dadurch gerechtfertigt, dass die lebensverlängernde Wirkung die gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen übersteigt. Doch der Einsatz bei kerngesunden Sportlern ist einfach nur kriminell. Und das sollten sich die selbst ernannten Verteidiger des Herrn Doktor hinter die Ohren schreiben.

Die Causa Zoubek in der Presse:

Ein Top-Mediziner im Doping-Zwielicht
Einem leitenden Arzt aus dem St. Anna Kinderspital wird vorgeworfen, EPO an Sportler weitergegeben zu haben. (14./16.11.)
Quelle: kurier.at

Doping: Verwirrung um „Irondoc“
Die Affäre rund um den stellvertretenden Leiter des St. Anna Kinderspitals eröffnet Chancen für wirkliche Aufklärung. Egal wie unappetitlich das jetzt läuft.
Quelle: sportnet.at (16.11.)

„Mir wurde der Kopf abgeschlagen“
Kinderarzt Andreas Zoubek klagt gegen Dopingvorwürfe. Im Kurier wurde dem stellvertretenden ärztlichen Leiter des St. Anna Kinderspitals zu Wien unter Berufung auf die eidesstattliche Aussage eines anonymen Sportlers vorgeworfen, er hätte in einem Fitnesscenter mit Epo gehandelt. (16.11.)
Quelle: derStandard.at

Beschuldigter Kinderarzt ist für die Doping-Freigabe
Ob der Wiener Kinderarzt Andreas Zoubek die Sportszene mit Dopingpräparaten versorgt hat, bleibt fraglich. Eine Meinung zum Thema hat er in jedem Fall. (17.11.)
Quelle: tt.com – tirol online

Von Kopschütteln bis Zorn
Im Interview mit ORF.at ist Stefan Matschiner, Manager des selbst geouteten (sic) Dopingsünders Bernhard Kohl und Inhaber der International Sports Agency und derzeit in den USA, um Transparenz bemüht.
Quelle: ORF.at

Die Anklage des Weltmeisters
Nach der KURIER-Enthüllung: Ironman-Champion Normann Stadler erhebt im renommierten deutschen Internet-Medium tri-mag.de schwere Doping-Vorwürfe gegen den Kinderarzt Zoubek. (18.11.)
Quelle: kurier.at

Verräterische Spuren
Sein Chef sagt: „Er war ein Doping-Gegner.“ Aber warum plädierte der beschuldigte Arzt Andreas Zoubek dann im Internet für die Doping-Freigabe? (18.11.)
Quelle: kurier.at

Die Schatten der Vergangenheit
Im Jahr 2006 war die Welt der Doper noch in Ordnung. Paradiesische Zustände fand man in Österreich vor. Keine strafrechtliche Regelung für dealende Hintermänner und fehlgeleitete Wissenschaftler, keine Nachhaltigkeit im Kontrollwesen. (19.11.)
Quelle: kurier.at

„Wenn es Beweise gibt, müssen Köpfe rollen!“
Mario Huys kennt die Weltklasse wie kein anderer und er hat Andreas Zoubek betreut. „Ich bin geschockt, enttäuscht, kann es nicht fassen! Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich für sauberen Sport stehe und wie sehr ich gegen Doping bin!“ (19.11.)
Quelle:
laola1.at

Affäre Irondoc: Spenden statt Vermummen
Leiden tut darunter nicht nur der Sport und die Betroffenen, sondern auch der Arbeitgeber des vom Dienst freigestellten Arztes, das St. Anna Kinderspital in Wien. Die dort stattfindende Kinderkrebsforschung finanziert sich aus privaten Spenden. Der Entgang könnte sich in sechsstelliger Euro-Höhe bewegen. Vielleicht könnten die Vermummten und jeder, der sich jetzt betroffen fühlt oder einfach helfen will, zumindest diesen Verlust kleiner machen. (19.11.)
Quelle: sportnet.at