Posts Tagged ‘Homosexualität’

Schwuler Kicker outet sich

10. März 2011

Der Blog Gegenansicht entdeckte auf www.sportclubplatz.com einen interessanten Link. Es geht dabei um den schwedischen Kicker Anton Hysen vom viertklassiken Utsitkens BK, der sich in einem Interview mit dem schwedischen Fußball-Magazin OFFSIDE als homosexuell outete. Hysen ist der Sohn des ehemaligen Fiorentina- und Livperpool-Profis Glenn, der auch gleichzeitig als Coach bei Utsitkens fungiert. Erschreckend ist die Tatsache, dass es erst zwei Fußballprofis wagten während ihrer aktiven Karriere ihre homosexuelle Neigung öffentlich zu machen.

Für den ersten offen schwulen Kicker, Justin Fashanu, entwickelte sich das Outing 1990 zum Spießrutenlauf. Nach seiner aktiven Karriere nahm er sich das Leben, nachdem ihm in den USA vorgeworfen wurde, pädophil zu sein. Angesichts des anstehenden Wiener Derbys sind die Hoffnungen gering, dass die Gesellschaft schon reif ist für einen homosexuellen Kicker.  Vor allem wenn es durch das Stadion schallt: „Ihr Homos!!!“, „Du Schwuchtel!!!“, „Scheißwoama!!!“

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Lesestoff am 11. Februar 2009

11. Februar 2009

Der Ballkönig präsentiert: Die besten Storys aus der Welt des Sports. Interessant, witzig und wahnsinnig tiefsinnig.

Vereine stark machen
Fußball-Initiative gegen Rechts

Rechtsradikale Tendenzen im Amateurfußball – der Fußballverband Mittelrhein will diesem Trend entgegenwirken und veranstaltet einen Kongress. Titel: „Vereine stark machen“.
Quelle: WDR Online

Deutsche Doping-Diskussion
Hauptsache Sport?

Wie soll der Sport mit Doping-Sündern umgehen? Die ehemalige Sprinterin Ines Geipel fordert einen Abschied von der Leistungsmanie. Sporthilfe-Chef Klatten glaubt dagegen, die Gesellschaft halte das nicht aus. Und Sportpolitiker Danckert fordert einen Schlussstrich.
Quelle: FAZ.NET

Wort zum Sport
Unterm Regenbogen

Die offen zur Schau getragene Begeisterung schlägt insbesondere Amélie Mauresmo entgegen. Der demonstrative Applaus, mit dem Mauresmo und ihre damalige Freundin überschüttet worden waren, ist in der Zwischenzeit nicht verebbt. Selbst in der NBA sind inzwischen aber aufgeschlossenere Töne zu vernehmen. So ermutigte etwa der Klubbesitzer Mark Cuban homosexuelle Topathleten zum Coming-out.
Quelle: NZZ Online

Boxer Max Baer wird 100
„The glamour boy of the ring“

Er gehört zu den vergessenen Boxern seiner Generation. Max Baer, der morgen 100 Jahre alt geworden wäre, verkörperte Irrwitz und Größe. Der Bursche war ein irrwitzig harter Puncher, dessen Schläge vermutlich auch einen Büffel gefällt hätten. Dass er nebenbei noch einstecken konnte, als sei sein Kinn mit Beton ausgegossen, machte ihn zu einem unberechenbaren Gegner.
Quelle: taz.de

Tischtennis-Export
Jedes Land hat seine Chinesin

Sie heißen Liu Jia und Li Jie, Wu Jiaduo und Li Qian, spielen aber für Deutschland, Polen und Österreich. Spieler-Importe aus China sind gefragt – doch die Tischtennis-Welt will dem ein Ende setzen.
Quelle: sueddeutsche.de

Investoren im Fußball
Wir wollen die Abramowitsch-Millionen ohne Abramowitsch

Professor Tobias Kollmann schlägt einen Kompromiss vor, wie man Investoren den Weg in den deutschen Fußball ebnen könnte, ohne Fans und Mitglieder zu verschrecken.
Quelle: ZEIT ONLINE

Glück für Meyer
Früher wurden Trainer abgewählt

Die schriftliche Beschwerde der Spieler Mönchengladbachs über ihren Trainer Hans Meyer kann als Aufstand interpretiert werden. Was uns heute sensationell vorkommt, gehörte vor Jahrzehnten zum Alltag. So mancher Trainer wurde regelrecht abgewählt. Zum Beispiel Max Merkel, Jörg Berger und Winfried Schäfer.
Quelle: WELT ONLINE

Abramowitschs Brandherd
Omsk – Tragödie, Skandale und Jagr

Wie die ganze Eishockeyliga in Russland findet der Klub von Roman Abramowitsch nicht mehr aus den Problemen.
Quelle: Tagesanzeiger